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NS-RÜSTUNGSGESCHICHTE
 

Baracken, Meisterhäuser & die Villen der Doktoren
Geführter Rundgang für Gruppen

Nach dem Niedergang des Clausthaler Bergbaus entstand unter dem Tarnnamen „Werk Tanne“ eine riesige Sprengstoff-Fabrik, die wesentlich zur Kriegsvorbereitung der Nationalsozialisten beitrug. Im Verlauf des 2. Weltkrieges mussten hier viele Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter vor allem aus Osteuropa unter unvorstellbaren und menschenunwürdigen Bedingungen leben und arbeiten. Die meisten Gebäude auf dem öffentlich nicht zugänglichen Gelände sind heute nur noch Ruinen, von denen z. T. große Gefahren ausgehen.

Zwischen dem Werksgelände und dem Stadtzentrum entstand mit dem Wohnungsbau für die Angehörigen des Werkspersonals und den Lagern für die in- und ausländischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ein neuer Stadtteil, die Tannenhöhe. Der Rundgang zeigt die verborgenen Spuren der nationalsozialistischen Ideologie, erinnert an die Hoffnung der Oberharzer Bevölkerung auf Arbeit und zeigt das Schicksal der vielen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.

Dauer
ca. 2 ½ Stunden

Kosten
7,- € pro Person (ab 12 P.)

Start
Kaiser-Wilhelm-Schacht (Betriebshof der Harzwasserwerke), Erzstraße 24, oder nach Absprache

Reisezeit
ganzjährig buchbar

Die HARZ-Agentur ist Mitglied im Forum Neue Städtetouren


 

Nähere Informationen
Melanie Krilleke
krilleke@harzagentur.de

Fon 05323 9824.60 (Montag bis Freitag 9 - 12 Uhr)


 



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